18.02.2009

Rede zur Kandidatur als Direktkandidatin im Wahlkreis Zwickauer Land - Zwickau

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

vor nunmehr fast 4 Jahren bin ich für das Projekt einer neuen linken Kraft in Deutschland zur Bundestagswahl angetreten. Ich habe dies aus tiefer Überzeugung getan, denn für mich war klar, dass nach der jahrelangen Zerstörung des Sozialstaates und einer Politik gegen die Mehrheit der Bevölkerung endlich etwas passieren musste. Als DGB-Regionsvorsitzende Vogtland-Zwickau und Gewerkschafterin der ersten Stunde hier im Osten kenne ich die Auswirkungen der rot-grünen Agendapolitik aus der täglichen Arbeit nur allzu gut.

Mittlerweile denke ich, kann man sagen, dass das linke Projekt, die neue Partei „DIE LINKE“ auf einem guten Weg ist und aus der politischen Landschaft nicht mehr wegzudenken ist. Dies ist unser aller Verdienst. Darauf können wir alle gemeinsam stolz sein. Nur sollten wir uns davor hüten, uns auf dem Erreichten auszuruhen.

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir stehen in diesem Jahr vor großen Herausforderungen. Damit meine ich nicht nur die Landtags- und Bundestagswahl. Die Bundesrepublik Deutschland befindet sich auf dem Weg in die tiefste Wirtschaftskrise seit ihrem Bestehen, Erinnerungen an die große Depression der 30er Jahre werden wieder wach.
Es steht die Frage im Raum: Wer wird für diese Krise bezahlen? Allein im Januar haben fast 400.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verloren, hunderttausende sind in Kurzarbeit.
Die Linke hat eine große Verantwortung: Zusammen mit den Gewerkschaften müssen wir dafür sorgen, dass die Krise nicht abgewälzt wird auf dem Rücken der Beschäftigten, der Arbeitslosen und Rentnerinnen und Rentner.


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